Bei Skitouren dreht sich alles um das Gelände, einen effizienten Aufstieg und Sicherheit. Die richtigen Tools bringen dich in allen drei Bereichen deutlich weiter. So holst du beim Tourengehen das Meiste aus deiner COROS-Uhr heraus.
Wieso Skitouren mit COROS tracken?
Weil COROS zu den beliebtesten Geräten bei Skitourengeher:innen geworden ist. Anders als auf der Piste, musst du dich bei einer Skitour mit wechselndem Gelände, Routenfindung und langen Aufstiegen auseinandersetzen. Unsere COROS-Uhren eignen sich dafür besonders gut und punkten mit:
- Verlässlichem GPS-Tracking auch in abgelegenen Gegenden
- Ausgezeichneter Akkulaufzeit für lange (oder mehrtägige) Touren
- Navigation und Routenanzeige direkt auf dem Handgelenk
- Höhenmessung und Auf- und Abstiegsdaten
Quick Guide: 7 Schritte für COROS auf Skitouren
Wähle das richtige COROS-Produkt. Die VERTIX 2S und APEX verfügen über einen eigenen Skitouren-Modus, der Aufstieg, Wechsel und Abfahrt automatisch erfasst.
Importiere oder erstelle eine Route. Lade eine GPX-Datei aus CalTopo, Gaia GPS oder ähnlichen Apps hoch – oder erstelle deine Route direkt in der COROS-App und synchronisiere sie mit deiner Uhr.
Starte das Tracking am Ausgangspunkt. Warte auf ein stabiles GPS-Signal, starte die Aktivität und sperre den Bildschirm, bevor du losgehst.
Behalte Höhe, Pace und Belastung im Blick. Nutze Echtzeit-Metriken – aktuelle Höhe, vertikale Pace (Steiggeschwindigkeit) und Herzfrequenz –, um deine Belastung zu steuern und den Zeitplan beim Aufstieg einzuhalten.
Navigiere sicher. Kombiniere das Echtzeit-Tracking deiner Uhr mit einer topografischen Karte, um deine Route zu überprüfen, in flacheres Gelände auszuweichen und Gefahrensituationen zu minimieren – besonders bei schlechter Sicht oder in schwierigem Gelände.
Markiere wichtige Punkte mit Sprachnotizen. Nutze die Funktion, um Sprachnotizen mit GPS-Tag aufzunehmen, ohne zum Tippen stehenbleiben zu müssen. Ideal bei Beobachtungen zu Lawinen und Schneekonditionen, Routenentscheidungen und Gefahren.
Beende und analysiere deine Aktivität. Speichere deine Aktivität und synchronisiere sie mit der COROS App für eine vollständige GPS-Aufzeichnung, deine Leistungsauswertung, einen Erholungszeitmesser und ein wachsendes Archiv für zukünftige Touren.
Importiere oder erstelle eine Route
Sorgfältige Routenplanung im Voraus ist einer der besten Wege, um gut und sicher durch das freie Gelände zu kommen. Mit COROS hast du gleich zwei praktische Optionen dafür.

Option 1: Upload einer GPX-Datei
Falls du externe Routenplanungstools verwendest:
- Plane deine Route in Apps wie CalTopo, Gaia GPS, Strava oder onX Backcountry
- Exportiere die GPX-Datei
- Lade sie in deine COROS App
- Synchronisiere sie mit deiner Uhr
Ideal, wenn du ohnehin detaillierte Karten-Plattformen nutzt, um die Lawinensituation zu analysieren oder eine Tour zu planen.
Option 2: Routenerstellung in der COROS App
Du kannst deine Route auch direkt in der COROS App erstellen, ganz ohne Tools von Dritten:
- Öffne die App, geh zum Erkunden-Tab und tippe auf Route erstellen
- Zeichne deine geplante Aufstiegs- und Abfahrtsroute auf der Karte ein
- Verschiebe Wegpunkte, wo erforderlich, um sie ans Gelände oder die gewünschte Distanz anzupassen
- Speichere und synchronisiere die Route mit deiner Uhr
Die integrierte Planung ist besonders praktisch für kurze Touren oder wenn du einen einfachen, schnellen Workflow ohne Dateiexporte bevorzugst.
Sobald die Route auf deiner Uhr ist, kannst du ihr über die Navigationsfunktion folgen. Das hilft dir, bei schlechter Sicht, in dichtem Wald oder in unbekanntem Gelände auf Kurs zu bleiben – und gibt dir mehr Sicherheit beim Vorankommen in den Bergen.
Weichst du von der Route ab, erhältst du einen Abweichungsalarm, der dich informiert, wie weit du vom Kurs abgekommen bist und wie du zurückfindest. Wenn du lieber ohne solche Hinweise unterwegs bist, lässt sich diese Funktion in den Aktivitätseinstellungen ganz einfach deaktivieren.
Behalte Höhenprofil, Pace und Belastung im Blick

Sobald du unterwegs bist, arbeitet deine Uhr nicht nur still im Hintergrund. Während der Tour erhältst du Echtzeit-Feedback, das dir hilft, unterwegs bessere Entscheidungen zu treffen.
Die nützlichsten Metriken auf einen Blick:
- Aktuelle Höhe & Höhengewinn: Die aktuelle Höhe mit deinem geplanten Hochpunkt abzugleichen, zeigt dir genau, wo du im Aufstieg stehst und wie viele Höhenmeter noch vor dir liegen. Besonders nützlich, um bei großen Zielen das Tempo richtig einzuschätzen und Übergänge zu timen.
- Vertikale Pace: Die Steiggeschwindigkeit beim Aufstieg im Auge zu behalten, hilft dir, auf der Aufstiegsspur konstant zu bleiben. Wenn du deine Aufstiegsrate kennst, kannst du schnell abschätzen, wie lange du bis zum Grat, Gipfel oder Umkehrpunkt brauchst – und dein Tempo anpassen, wenn du schneller oder langsamer bist als erwartet.
- Herzfrequenz: Die Herzfrequenz ist einer der besten Indikatoren für die Belastungsintensität. Sie in einem nachhaltigen Bereich zu halten, beugt frühzeitiger Erschöpfung vor, was bei langen Touren oder Tagen mit mehreren Durchgängen entscheidend ist.
Zusammen geben dir diese Metriken ein klares Bild deines Fortschritts, deines Energieverbrauchs und ob du im Plan liegst.
Sicheres Navigieren
Deine Uhr ist ein leistungsstarkes Tool – sie entfaltet ihr volles Potenzial aber erst in Kombination mit einem guten Verständnis des Geländes. Genau dafür ist eine Karte (vor allem eine mit klaren Höhenlinien) unverzichtbar.
Höhenlinien zeigen dir ein detailliertes Bild von Hangneigung, Geländemerkmalen und der Form des Geländes. Wenn du während der Tour regelmäßig einen Blick darauf wirfst, siehst du schnell, ob du auf der geplanten Aufstiegsspur bleibst, kannst bei Bedarf in flacheres Gelände ausweichen und steilere Hänge umgehen.
Besonders bei schlechter Sicht, in unbekanntem oder schwierigem Gelände kommt man leicht von der Route ab, ohne es zu merken. Ein kurzer Blick auf deine Position auf einer topografischen Karte zeigt auch kleine Abweichungen schnell auf, bevor sie zu großen Problemen werden.
Deine Uhr ist dein Echtzeit-Tracker, während deine Karte dir als Übersicht dient. Beide gemeinsam ermöglichen dir ein umfassenden Verständnis darüber, wo du dich befindest und wohin du unterwegs bist.
Wie immer ist deine Uhr natürlich nur eine Ergänzung – und darf niemals Ersatz für die nötigen Skitouren-Kenntnisse sein. Du solltest immer Karte und Kompass dabei haben und sie im Fall der Fälle auch benutzen können. Und du solltest ebenso ein gutes Lawinentraining absolviert und dich mit dem richtigen Material eingedeckt haben, bevor du dich zu einer Skitour aufmachst.

Markiere wichtige Punkte mit Sprachnotizen
Eine der unterschätztesten Funktionen der COROS-Uhren ist Sprachnotizen. Damit kannst du schnell Notizen einsprechen, die mit einer bestimmten GPS-Position verknüpft werden und die du dann auf der Kartenansicht auf deiner Uhr oder in der Aktivitätszusammenfassung nach deiner Skitour siehst.

Im freien Gelände ist das unglaublich praktisch, wenn du in Echtzeit Beobachtungen notieren möchtest, ohne dafür dein Handy aus der Tasche kramen und tippen zu müssen.
Ein paar Ideen, wie du Sprachnotizen am besten nutzt:
- Lawinenbeobachtungen: Speichere Informationen zu Schneedecke, Lawinenaktivität oder Warnsignale wie Setzungsgeräusche und Risse. Diese Notizen sind später bei der Tournachbesprechung nützlich und du kannst sie mit anderen teilen.
- Schneekonditionen: Halte fest, wo du Pulverschnee, Verwehungen, Harsch oder Veränderungen siehst.
- Routenentscheidungen: Markiere Stellen, wo du eine sicherere Aufstiegslinie gewählt hast, eine Abfahrt umfahren bist oder deinen Plan geändert hast. So kannst du deine Entscheidungen nach der Tour besser analyiseren und nachvollziehen.
- Übergangspunkte: Zeichne ein, wo du von Aufstieg zu Abfahrt (oder umgekehrt) wechselst, um später Ablauf und Effizienz zu analysieren.
- Gefahren und Besonderheiten im Gelände: Notiere Hindernisse wie Klippen, offene Bäche, Gleitschneerisse oder besonders stark belastete Hänge.
- Routen-Checkpoints: Bei schlechter Sicht oder in schwierigem Gelände helfen wichtige Wegpunkte (Weggabelungen, Grate, Ausstiege) dabei, leichter wieder zurückzufinden.
Beende und analysiere deine Aktivität
Am Ende der Skitour:
- Aktivität speichern
- Mit der COROS App synchronisieren
Sobald die Aufzeichnung gespeichert ist, hast du ein vollständiges Bild deines Tages in den Bergen. COROS macht aus einer einzelnen Tour ein wertvolles Archiv, aus dem du noch lange nach der Heimkehr lernen kannst.

Du nimmst drei wichtige Dinge mit:
Vollständige GPS- und Aktivitätsaufzeichnung: Die Datei enthält eine genaue GPS-Spur deiner Route sowie Herzfrequenzdaten, Höhenprofil, Pace und weitere Leistungsmetriken. Wenn du Sprachnotizen verwendet hast, sind diese direkt mit bestimmten Positionen auf deiner Route verknüpft – und geben dir Kontext zu Entscheidungen, Verhältnissen und wichtigen Momenten der Tour.
Performance- und Erholungsauswertung: Du siehst nicht nur, was du gemacht hast – du kannst auch auswerten, wie sehr du dich angestrengt hast. Herzfrequenzverläufe, die Zeit in verschiedenen Belastungszonen und die Gesamtbelastung helfen dir, Pace und Ausdauer zu beurteilen. Nach der Tour liefern dieselben Metriken auch Hinweise zur Erholung. COROS gibt dir einen Erholungszeitmesser, der anzeigt, wie erschöpft du bist und wann du für den nächsten großen Tag bereit bist.
Persönliches Skitouren-Archiv: Jede Aktivität wird Teil eines durchsuchbaren Verlaufs deiner Skitouren. Du kannst auf bestimmte Tage zurückblicken und Verhältnisse, Routen, deine Fitness und Entscheidungen vergleichen. Das wird zu einer wertvollen Referenz für die Planung zukünftiger Ziele und das Lernen aus vergangenen Touren.
Zusammen machen diese drei Aspekte aus deiner Uhr mehr als ein Echtzeit-Navigationstool – sie wird zu deinem langfristigen Trainingsprotokoll und persönlichen Touren-Archiv.
Mit etwas Vorbereitung und Übung wird COROS zum starken Begleiter auf jeder Tour – vom kurzen Morgenausflug bis zum großen Alpinziel.
Mach dich mit dem Gerät vertraut, bevor du in anspruchsvolles Gelände gehst, und du hast ein weiteres Tool an der Hand, das dir sichere und selbstbewusste Abenteuer im freien Gelände ermöglicht.

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